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Das BMWA zur Bilanz von DIHK und ZDH zum Ausbildungspakt:

"Ausbildungspakt auf gutem Weg"


Auch wenn es jetzt noch zu früh ist für eine abschließende Bilanz: Der Ausbildungspakt greift. Er beschreitet neue, innovative, freiwillige Wege. Er wirkt motivierend und stimulierend auf alle, die in Deutschland für Ausbildung Verantwortung tragen:

Bereits sechs Wochen nach Inkrafttreten können wir uns über einen Zuwachs an neuen Ausbildungsverträgen von fast 4% (exakt 3,9%) bei den Industrie- und Handelskammern freuen. Bei den Handwerkskammern sind immerhin 2,3% mehr neue Ausbildungsplätze als im Vorjahr entstanden.

Die intensive Arbeit aller Paktbeteiligten trägt damit erste Früchte: Der außergewöhnliche Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen Werber bei den Kammern hat viele Unternehmen zu erstmaligen oder zu zusätzlichen Ausbildungsaktivitäten veranlasst. Die Mitarbeiter in den örtlichen Agenturen für Arbeit haben mit noch größerem Schwung Lehrstellen geworben. Bundesministerien und Bundesbehörden haben angefangen, ihre Ausbildungsleistung um 20% - das entspricht 2.600 neuen Stellen - auszubauen. Das Anziehen der Konjunktur beflügelt den Ausbildungspakt noch zusätzlich.

Wir können deshalb sehr zuversichtlich sein: Wenn alle Beteiligten mit diesem Tempo und diesem Engagement fortfahren, gibt es gute Chancen, bis zum Jahresende das vereinbarte Paktziel zu erreichen: Mit 30000 neuen Ausbildungsplätzen und 25 000 betrieblichen Einstiegsqualifikationen allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Menschen ein Angebot auf Ausbildung oder Qualifizierung zu unterbreiten.

Dieses ehrgeizige Ziel ist allerdings noch nicht erreicht. Wir brauchen noch mehr Einsatz, auch von außerhalb der Paktbeteiligten wie z.B. den Freiberuflern, Kirchen, Landwirten und den Öffentlichen Arbeitgebern bei Ländern und Gemeinden. Wenn alle sich entsprechend anstrengen, wird der Pakt mit seinen zahlreichen neuen Ansätzen erfolgreich sein: Im Interesse aller jungen Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen, zum Vorteil aller Unternehmen in Deutschland, die entscheidend auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen sind.



Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, (http://www.bmwi.de) 04/08/2004

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