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Olympioniken zum Thema Leistung und Erfolg: Sabine Spitz


Startblock: Frau Spitz, wie sind Sie zu Ihrem Sport gekommen?

Sabine Spitz: Ich bin eine Späteinsteigerin und habe erst mit 22 diesen Sport angefangen. Ich bin durch meinen jetzigen Mannes eigentlich erst dazu gekommen, er hat mich praktisch an den Leistungssport herangeführt.

Startblock: Wie haben Sie Ausbildung, Beruf und Sport denn kombinieren können?

Sabine Spitz: Also, ich hatte meine Ausbildung zu diesem Zeitpunkt schon abgeschlossen und stand da also schon voll im Berufsleben. Es war in den Anfängen ein Hobby und der Radsport hat sich auch gut geeignet dafür, also mit dem Rad zur Arbeit hinzufahren und dann nach der Arbeit noch eine Runde dranzuhängen. So hat sich das in den Anfängen eigentlich dargestellt. Und als dann ersichtlich war, daß dann also noch mehr drin wäre, habe ich dann meinen Beruf an den Nagel gehängt. Zusammen mit meinem Mann habe ich dann praktisch einen Neuanfang gewagt, wir haben ein Radsportgeschäft eröffnet, wo ich dann mit den Zeiten selber arbeiten konnte, sprich, ich habe vormittags trainiert und am späten Nachmittag angefangen, in dem Geschäft zu arbeiten.

Startblock: Wenn Sie sich mal an die Zeit erinnern, als es darum ging, einen Ausbildungsplatz zu finden, haben Sie da Unterstützung gefunden und gab es Hilfestellungen von den Lehrern oder auch Informationsveranstaltungen?

Sabine Spitz: Es gab da schon Informationsveranstaltungen. Wir sind beispielsweise zum Arbeitsamt hingefahren, mit einer Liste unserer Berufswünsche, und haben uns dort die Ausbildungsanforderungen angeguckt und die Berufsaussichten nach der Ausbildung. Also von daher wurde schon entsprechend etwas gemacht.

Startblock: Würden Sie sagen, daß Ihre Ausbildung so etwas wie ein zweites Standbein für Sie ist?

Sabine Spitz: Es ist für mich sicher, daß ich in diesen Beruf nicht wieder zurückgehen werde, aber ich sag jetzt mal ich kann mir auch nicht mehr vorstellen, die 8 Stunden in einem Labor zu stehen. Im Leistungssport geht es ja um Zielstrebigkeit und das Vermögen, sich ein Ziel zu stecken und das immer auch im Auge zu haben und dieses zu verfolgen. Ich denke, daß man diese Zielstrebigkeit nach der aktiven Karriere weiter verfolgen kann und um auch im normalen Berufsleben entsprechend erfolgreich zu sein.

Startblock: Was würden Sie zukünftigen Auszubildenden raten für den Weg in Ihren Beruf?

Sabine Spitz: Es lohnt sich immer, ein Ziel zu verfolgen und das auch immer im Auge zu behalten und zielstrebig dafür zu arbeiten.

Startblock: Frau Spitz, wir danken Ihnen für dieses Interview und wünschen Ihnen auch weiterhin viel Erfolg und Gesundheit.

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