Prominente zum Thema Leistung und Erfolg: Timo Glock
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Ich war für den Motorsport eigentlich ein ziemlicher Spätstarter. Erst mit 15 Jahren habe ich mit dem Kartfahren angefangen (da wo die meisten Rennfahrer bereits im Auto saßen). Mein Vater ist mit mir dann zu vielen Kartrennen durch die komplette Bundesrepublik gekurvt. In dieser Zeit habe ich dann auch zeitgleich meine Ausbildung als Gerüstbauer angefangen. Für mich war es schon immer wichtig, eine abgeschlossene Ausbildung zu haben. Mir war sehr bewusst, dass eine Sportlerkarriere schnell beendet sein kann. Die Ausbildungsjahre waren natürlich mit meinem großen Hobby dem Motorsport in manchen Momenten nicht einfach zu verbinden. Oft bin ich erst nachts von einem Rennen wieder gekommen und musste am nächsten morgen um 6.00 Uhr zurück in die Firma. Doch diese Zeit hat mich sehr gestärkt für meine Zukunft. Ich lernte, was Arbeiten bedeutete und verbrachte jede freie Minute mit dem Motorsport. Nach meiner Ausbildung stellte sich schnell heraus, dass der Motorsport mein Leben zu extrem einnehmen würde. Daher entschied ich mich für den Rennfahrer-Beruf. Ausdauer und der Glaube an mich selber bestärkten meine Karriere enorm. Ich wuchs an meinen Aufgaben und lernte schnell auch mit Misserfolgen besser umgehen zu können. Dies gehört natürlich bei jedem Beruf dazu…
Etwas was ich jedem Jugendlichen mit auf den Weg geben würde ist, dass es wichtig ist im Job Spaß zu haben und dass man die positive Einstellung richtig wählt. Ich setze mir Ziele und motiviere mich jeden Tag neu. Natürlich war die Ausbildung zum Gerüstbauer nicht immer ein Zuckerschlecken, doch die Motivation und meine innere Einstellung zu diesem Beruf waren immer da. Genau wie mein Faible für den Motorsport.
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